Slotcar Racing

Warum der englische Titel? Das ist relativ einfach. Die Firma Carrera hat sich in Deutschland als führender Hersteller von Rennbahnsystemen etabliert. Fast alle Warenhäuser und Hobby-Läden vertreiben das eine oder andere System, sei es im Maßstab 1:24, 1:32 oder 1:48. Von diesen ist hier nicht die Rede.
Mit Slotcars verbindet man im englischen Sprachraum ein Rennbahnsystem im Maßstab H0, welches von der Firma Aurora Plastics Corporation im Jahre 1960 eingeführt wurde und für einige Zeit in Deutschland unter dem Namen Faller AMS bekannt war. Obwohl damit ursprünglich eine Modelleisenbahn erweitert werden sollte, haben die Fahrzeuge über die Jahre hinweg an Größe gewonnen und ihre Verbindung zur Eisenbahn abgeschüttelt. Neben vielfältigen Entwicklungen für Motoren, Chassis und Schienen haben sie eines gemeinsam:
Sie bewegen sich flink auf kleinstem Raum und bringen die Straßenkreuzer der 50er, 60er und 70er Jahre ins 21. Jahrhundert. Nebenbei handelt es sich um ein herrlich analoges Hobby.
Wissenswertes

Hat man sich einmal dazu entschlossen diesem Maßstab eine Chance zu geben, dann wird man auf keinen Fall enttäuscht. Wenn die bekannte Carrera-Bahn einfach zu groß für den vorhandenen Platz ist, und wenn man das ständige Auf- und Abbauen einfach leid ist, dann ist man im H0-Bereich genau richtig - vorausgesetzt man hat die Freude an der Bastelei nicht verloren.
Angefangen habe ich im Februar 2007. Das ist zu diesem Zeitpunkt ziemlich genau zwei einhalb Jahre her. Ich möchte auf diesen Seiten meine Erfahrungen darüber zusammenfassen, wie der Einstieg in die Materie aussehen kann. Die Unterkapitel auf der linken Seite geben einen Überblick vom Maßstab bis hin zu möglichen Strecken-Layouts.